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oh yes, I'm sure my life was well within its usual frame

the day before you came

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du glaubst doch nicht im ernst, dass ich jezz angst hab vor dir, grauer mann!

die grauen männer. ich hab sie gesehen. ich bin mir fast sicher. natürlich tragen sie nicht grau - das wäre dumm von ihnen, sie würden auffallen. sie torkeln und wirken ungepflegt und tragen karierte hemden und einen hut. meistens. rauchen tun sie schon lange nicht mehr - sie können auch so existieren. kein problem. eine schildkröte hatte ich auf meinem weg nicht, als ich sie traf. jetzt treffe ich sie öfter. sie lachen nicht, sie blicken nicht auf, sie haben keine emotionen. sie leben schon viel zu lange. zeit? egal. so lange lebe ich schon hier und doch habe ich sie nie gesehen. die bunten männer von früher auf quietschigen fahrrädern leben schon lange nicht mehr. liegen auf dem friedhof. schwere erde bedeckt ihre nicht mehr bunten körper und sie werden grau. denn das dürfen sie nun. in meiner erinnerung bringen sie noch immer die zeitung. aber die grauen männer, die rumlaufen. dass ich über sie schreibe, wissen sie nicht einmal. spüren sie nicht. sie können nicht fühlen. und dass ich das verdient habe. das ist unglaublich. und wir schaffen alles zusammen. weil es dann keine grenzen gibt. wer sich nie bewegt, merkt seine fesseln nicht und die fesseln halten einen fest, sodass man sich nicht mehr bewegen möchte. die grauen männer grinsen nicht, sie fühlen nichts. so wie ich, wenn ich klausuren schreibe. leere. graues loch und schreiben. und was davor war und was danach ist und was alles passiert - graues loch. grau. und irgendwie ziemlich einsam. ich fühle mich da nicht wohl, wenn ich nichts fühle. kein schlechtes gewissen, keine euphorie und keine wut. keine enttäuschung. gar nichts. einfach nur grau und gleichgültig. hellgrau oder dunkelgrau? tut nicht zur sache. kann dir egal sein. über alles. wie viel das ist? kann ich nicht beschreiben. ich kann ja nicht einmal zusammenfassen, was alles ist, was ich kenne. was kenne ich denn? keine ahnung. aber eine menge und nichts davon ist annähernd so wundergroß wie meine liebe. ich dachte, dass es so etwas gar nicht gibt. hatte den glauben schon lange verloren, wollte den glauben verloren haben. da war was in mir, das einfach da war. und nicht wegging. und wenn ich dich traf - dann ging gar nichts mehr. nie kommt man sich fremder vor und keine mathe- oder geschichtsklausur der welt ist annähernd so hart wie dir gegenüber zu stehen und nicht zu wissen, ob man dich einfach küssen oder einfach abhauen soll. und dass wir doch irgendwie unseren weg gefunden haben, das hätte ich mir niemals erträumen lassen. und dass es noch so viel schöner ist, als es jeder hollywoodstreifen zeigen könnte, unglaublich. und es artet schon wieder in seifenoper aus. und das ist mir scheißegal. überrascht?
11.1.08 00:33
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Elodhie / Website (29.10.08 13:15)
Mag die Farben von deinem blog total :P

Liebe Grüße!


CipollinY / Website (16.2.09 15:01)
Das Layout ist echt Toll.. *schmacht*
Dein Blog eintrag ist sehr Interessant.

Liebe Grüße
CipollinY


Brina / Website (25.4.10 12:44)
Schönes Layout + interessanter Blog.

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